Kuttelbad 1317 3457 Wasen im Emmental SchweizZur Karte »
Service
Unser Restaurant mit Massenlager ist sehr abgelegen und liegt fast in der Wildnis! Im Winter nur mit 4X4 Fahrzeug zu erreichen!
Wir haben eine "Gut Bürgerlicher Küche"
Bis 14 Personen können bei uns Übernachten. Es sind zwei Duschen mit WC vorhanden mit Zugang nur vom Massenlager.
Die Übernachtung mit Frühstück kostet pro Person SFr. 28. -
Geschichte:
Das Kuttelbad wurde erstmals 1805 erwähnt, als der Regierungsrat des Kantons Bern das Kuttelbad offiziell als Badewirtschaft anerkannte. Es ist im Jahre 1832 erstmals im Badführer von Rüsch erwähnt. Wörtlich stand darin: "Es ist in einer furchtbaren Wildnis gelegen und wird vorzüglich von Landsleuten von Rohrbach und Madiswil besucht". Zu dieser Zeit bestand das Bad aus dem Wohnhaus des Eigentümers und einem offenen Badeschuppen, in welchem sich 6 Badekästen in einer Reihe ohne Zwischenwände befanden, in welchen gemeinschaftlich gebadet wurde.
Durch den Kauf des Bades durch die Gemeinde Ittigen als Ferienheim für Kinder im Jahre 1919 wurde der Badebetrieb eingestellt.
Als das Ferienheim 1949 aufgehoben wurde, ging das Bad durch Kauf an die Burgergemeinde über.
Diese baute das Bad 1957 erneut um. Das Haus erhielt einen neuen Dachstock.
1959/60 wurde ein neuer Forstweg durch den Kuttelgraben erstellt und so die Liegenschaft besser erschlossen. Denn vorher war es praktisch nur zu Fuss erreichbar. So schrieb Adrian J. Lüthi in seiner Inaugural-Dissertation1956 u. a.: "Das Kuttelbad liegt in äusserster Abgeschiedenheit in einer kleinen Waldlichtung und ist nur zu Fuss erreichbar, weder Auto noch Fuhrwerk können hingelangen. "
Übrigens hat das "Chuttelbädli" schon durch Jeremias Gotthelf eine gewisse Berühmtheit erlangt. In seiner 1848 entstandenen Erzählung "Michels Brautschau" hat er das Kuttelbad als "niedlichster aller Badeorte" zum Schauplatz ausgewählt.