Die auf spätmittelalterlichen Mauern errichtete Wehranlage, deren Vorgängerin 1052 im Besitz der Herren von Hamm erstmalig urkundlich erwähnt wurde, erhebt sich auf einem lang gestreckten, von der Prüm umflossenen Bergsporn.
Das heutige Bauwerk, ein Haupthaus, eingefasst von zwei hohen Wehrtürmen, die Kapelle, unterbaut von einem spätromanischen Gewölbe, ein gotischer Saal, die Wehrmauer, die den Burghof von 3. 000 m2 umschließt mit inwendig angesetzten Nebengebäuden, stammt überwiegend aus dem 14. Jahrhundert.
Ein Teil des Haupthauses wurde 1945 von der SS in Brand gesteckt und so stark beschädigt, dass 1960 hinter die viergeschossige Fassade ein Neubau trat, Sitz der Familie der Grafen von und zu Westerholt und Gysenberg.
Schloss Hamm wechselt, je nach Wetter und Licht, je nach Jahreszeit und Stimmung, sein Gesicht. Mal wirkt es wie ein schottisches Castle, ein anderes Mal wie ein südeuropäischer Palacio und wieder ein anderes Mal wie das, was Schloss Hamm ist? eine der größten mittelalterlichen Wehranlagen der Eifel.
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